(klingt auf Deutsch doch schon sehr sperrig)

Bleiben wir also bei CPU.

Der Prozessor, der mittlerweile sanft vor sich hin werkelt, stammt wie schon zuvor mal eingeworfen aus Estland. Zumindest wurde er von dort an mich verschickt und das für durchaus akzeptable 350,00€ inkl. Versand.

Es handelt sich dabei um einen Intel Xeon E5 2675 V3. Nicht in den offiziellen Intel-Datenbanken zu finden, aber alles via Google Findbare deutet darauf hin, dass es sich um eine offizielle OEM-CPU handelt. Der eigentliche Hinweis lässt sich bei Intel hier finden:
http://www.intel.com/content/www/us/en/support/processors/000005719.html

Dort wird beschrieben, dass ein Engineering-Sample einen 4- bis 5-stelligen Q-Code hat, wohingegen Produktions-CPU einen 5-stelligen S-Code bekommen. Wie unten auf dem Foto zu sehen hat der estnische Kernangeber einen entsprechenden S-Code. Pfüüh, Schwein gehabt.

Der nächstbeste Hit in der Intel-CPU-Datenbank mit einer Levenshtein-Distanz (in English hier) von gerade mal "1" ist der Intel Xeon E5 2670 V3, allerdings mit nur läppischen 12 Kindergartenkernen. Pah, mit so was gebe ich mich erst gar nicht ab. Okay, dafür hat jeder Kern einen deutlich höheren Basis- und Turbotakt. Gut, okay, ja, ich geb's zu, den hätte ich auch genommen, aber leider leider leider........gab es nur den 16-kernigen Xeon in Estland. Erste-Welt-Probleme, sag ich nur. Hier für die vermutlich sehr übersichtliche Schar der Interessierten die wichtigsten Links die ich zum 2675er gefunden habe:

Nicht so wirklich viel. Aussehen tut das Teil (Tuten tut der Tutkastenmann) recht unspektakulär so:
Xeon E5 2675 v3
Xeon E5 2675 v3

Das Gewicht hingegen ist wieder was anderes - mich hat jedenfalls überrascht wie schwer das Ding ist. Zuerst dachte ich auch jemand hätte der CPU alle Kontaktpins abrasiert. Da kann man mal sehen wie lange ich schon aus dem Bastelbusiness raus bin, denn mittlerweile sind die Pins anscheinend in den Sockel gewandert.