...und da soll nochmal einer sagen...

(*ja, was eigentlich?)
...dass OS-Upgrades immer in Tränen enden. Mir wurde gerade, an einem Samstag abend gegen 18:30, von meinem KVM-Ubuntu-14.04-LTS angeboten, ich dürfe jetzt doch mal auf Ubuntu-16.04-LTS hochstufen. Fast wie beim Fliegen, ich fühlte mich beinahe so dermaßen wertgeschätzt als hätte man mich aus der Schepperklasse in die Verwöhnliegen mit 23 Meter Beinfreiheit hinein verwertet. So eine Upgrade-Aktion an einem Samstag Abend zu starten grenzt ja an Größenwahn oder Vollidiotie - der geneigte Leser (hey, Du bist's! :-) mag sich seine Lieblingsoption aussuchen.

Ich lebe jedenfalls noch, und die Kopfschmerzen kommen ausnahmsweise mal nicht vom Aufregen sondern vom Zuwenigwasseroderüberhauptwastrinken. Nun steh ich hier, ich feiner Tropf, und, äh, ja...hat halt geklappt, was soll ich da noch groß Worte verlieren und hinterher nicht wiederfinden weil ich mal wieder vergessen habe wo ich sie hingetan habe:
> aptitude update
> do-release-upgrade
<ein paar Nachfragen beantworten, meistens mit "jawoll">
<einmal neu starten, bitte>
> sudo su
> rm /etc/apt/sources.list.d/docker.list
> echo "deb https://apt.dockerproject.org/repo ubuntu-xenial main" | tee /etc/apt/sources.list.d/docker.list
> apt install aptitude (war nach dem DistUpgrade futsch, und ich mag's)
> aptitude update
> aptitude safe-upgrade (aktualisiert mindestens auch die Docker-Engine)
> docker ps (hui, alle Container laufen)

Jetzt ist's 19:30 Uhr und das alles hat inkl. Wartezeiten maximal eine Stunde benötigt. Und - es hat bisher keinen einzigen Fehler gehagelt. Also: Der Samstagabend ist gerettet! Jetzt wird die Sau rausgelassen! Jetzt wird Party gemacht und die Hood gerockt bis sich die Homies neidisch ihre Shishas in's Gesicht schrauben und mit freshem Swag-Mangel in die Nacht davon-YOLO-en.

Oder vielleicht doch Couch.