Wenn die Natur mal wieder ruft...

..., man sich letztendlich seufzend ob der mit steigendem Alter anscheinend unwiderruflich steigenden Ruffrequenz aufrafft, und die Natur, kaum fanden die knirschenden Knorpel die Vertikale für ihren Besitzerkörper, dann direkt hinterdrein ruft "Und bring ordentlich Zeit mit!", dann sollte entweder ein Buch oder, ganz modern, das Smartphone in der Nähe sein. Ganz flotte Hipster mögen sich auch ihren Laptop oder den noch durchzurührenden Quinoasalat unter die Achsel klemmen, um die wasserklosettige Zeitspanne möglichst langeweilefrei zu bewältigen.

Sagen wir mal, "jemand" hatte sein Smartphone dabei (keine Ahnung, wer - die Person ist selbstverständlich frei erfunden und außerdem ein unidentifizierbares, vollständig merkmalfreies Neutrum). Und wie er, ähm, es, da so sitzt und den dringend zu exekutierenden Geschäftsplan in die Keramik argumentiert, findet das stoffwechselnde Wesen eine App, mit der sich der GPS-Satellitenstatus samt und sonders der aktuellen Positionsgenauigkeit in Echtzeit in der smartphonebedienenden Hand manifestiert.

Ob des überraschenden Maßes an Finesse moderner Technik beinahe in einen jähen Badezimmerinsolvenzantrag fallend, fällt dem toilettierenden, von jedem direkten und indirekten Satellitensichtkontakt abgeschnittenen, Menschlein auf:

Wenn man wollte, könnte nicht nur man, nein, es könnte vor allem das Wesen selbst sich auf unglaubliche 11m genau in diesem fensterlosen, jedoch glücklicherweise abluftunterstützten, Kernraum lokalisieren. Für den Fall, dass man sich mal in einer kapitalen geschäftlichen Fehleinschätzung verliert und Notfalleinsatzkräfte an die Privatsituationsposition lotsen muss.