Software-Installationen werden immer unspektakulärer. Ich vermisse schon fast die Stimmungsschwankungen und die pochende Schläfenader. Oh valued brothers where art thou...

Davon ab habe ich ein weiteres Schmankerl nach knappen 30 Minuten Nettozeitinvestment zu präsentieren:

Nach einer schon verdächtig schmerzfreien Docker-Installation war der Pull, Build und Run des entsprechenden Tensorflow Images ein kleiner Ausflug an's Meer der Tranquilität (der deutsche Wikipedia-Artikel ist nicht sonderlich ergiebig, daher sei hier mal auf den englischen verlinkt - da dieses Blog aber so oder ein wilder Mischmasch aus Deutsch, Englisch und eventuell noch Hindi sein wird, ich kann da immerhin fünf Phrasen und suche verzweifelt nach Gelegenheiten damit unerwünscht angeben zu können, erbitte ich Nachsichtigkeit und Flexibilität - Dank schehn, Sänk Juh, Dhanyavaad und धन्यवाद् ;-)

Längster Nebensatz in einer Klammer ever. Das können nur Lisp, Smalltalk & Co besser.

Wie man am obigen Screenshot sieht benutzt das dockerisierte Tensorflow bzw. das darunter liegende Python brav alle 32 Kerne. Das MNIST-Beispiel im Jupyter-Notebook des Tensorflow-Containers lief ebenfalls problemlos von Anfang bis Ende, inklusive Download der (irgendwo im Internet liegenden) Beispieldateien. Was ich interessant fand: Ausserhalb des Containers sehe ich als Top-Task nicht etwa "Docker" mit gehörigem CPU-"Verbrauch" sondern ganz simpel das Python samt Jupyter-Notebook. Ich bin mal wieder überrascht, und das schon wieder positiv.

Wer immer seine Arbeit und Hirnschmalz in Docker hineingesteckt hat und weiter hineinsteckt: Weiter so, ich bin euch unendlich dankbar. Ernsthaft, ich muss mal nachschauen ob man was spenden kann.